Der 1.Weltkrieg
1914 galt es auch für Anton Günther für die österreichisch-ungarische
Monarchie in den Krieg zu ziehen. Im ersten Kriegsjahr stand er an der
serbischen Front.
Viele Dichtungen dieser Zeit wenden sich aufrichtend an die Kameraden, an
Daheim oder
beschreiben den Alltag an der Front.
Eine Granatsplitterverwundung am Fuß brachte ihn der Heimat ein Stück näher.
Er kam in ein Lazarett in Komotau. Danach wurde er zum Kriegshilfsdienst
kommandiert und kehrte
schließlich im Herbst 1920 nach Gottesgab zurück.
Hier war vieles anders geworden. Bruder Julius,der ihm am nächsten stand war
im Krieg
gefallen. Er hinterließ eine Witwe mit 3 Kindern, für die er nun die Sorge mit
übernahm. Auch der Schwiegervater war verstorben, dem 1919 das geliebte
Großmütterla
folgen sollte. Unsagbare Not war über die Heimat gekommen.
Trotzdem blieb Anton Günther die Möglichkeit seine Auftritte-größtenteils in
Sachsen-durchzuführen.
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